Authentische Einblicke und Tipps aus erster Hand: Ehemalige Schülerinnen der TLS berichten von ihrem Studium

Authentische Einblicke und Tipps aus erster Hand: Ehemalige Schülerinnen der TLS berichten von ihrem Studium. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus? Welche Inhalte aus dem Unterricht helfen später an der Hochschule weiter? Welche Stipendienmöglichkeiten gibt es? Wie ist der Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Studium? Und wie schafft man es, über
sich selbst hinauszuwachsen?


Antworten auf diese und weitere Fragen erhielten unsere zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums (BG) und der Berufsoberschule (BOS) in einer besonderen Informationsveranstaltung.


Die ehemaligen Schülerinnen der Theodor-Litt-Schule, Antonia Kurth und Kirsten Engel, kehrten 2 Jahre nach ihrem eigenen Abschluss für einen Vortrag an die TLS zurück. Sie hatten das Ziel, offen und ehrlich motivierende Einblicke über ihre Studieninhalte sowie von ihren Erfahrungen aus dem Studium zu berichten.


Antonia Kurth hat an der Theodor-Litt-Schule ihre Ausbildung als Kauffrau im Einzelhandel abgeschlossen, in der Fachoberschule (FOS) ihre Fachhochschulreife nachgeholt und im Anschluss in der Berufsoberschule (BOS) die Allgemeine
Hochschulreife erlangt. Aktuell studiert sie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Kiel (HAW Kiel) im Studiengang „Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation". Ihr Studium wird unter anderem über ein Vollstipendiat
der Friedrich-Ebert-Stiftung finanziert. Außerdem sammelt Antonia bereits berufliche Erfahrungen als Studentische Hilfskraft im Bereich Strategische Kommunikation und ist ehrenamtlich im AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) tätig, um die Belange
der Studierenden zu vertreten. Antonia erklärt an Beispielen, wie ihr wirtschaftliche Inhalte der TLS, bereits erlernte Präsentationstechniken und die Projektarbeit aus der Ausbildung, FOS und BOS im Studium helfen. Des Weiteren erklärt sie, dass die KI im Studium genutzt werden darf, aber immer unter der Perspektive eines reflektierten Einsatzes.


Ihre persönliche Lebensweisheit an die Schülerinnen und Schüler der TLS: „Bleibt offen für neue Herausforderungen. Ihr könnt sicherlich mehr, als ihr euch zutraut, und man wächst mit seinen Aufgaben!"


Kirsten hat nach der schulischen Ausbildung zur Kaufmännischen Assistentin Informationsverarbeitung (KAI) ebenfalls die BOS besucht und ihr Allgemeine Hochschulreife erlangt. Nun studiert sie Motorsport Engineering an der Hochschule Stralsund (HOST) und ist Mitglied im Motorsport Team „Baltic Racing". Sie baut mit ihren Teamkollegen aus anderen Semestern einen Rennwagen, der sich nach dem von der Formula Student festgelegten Regelwerk ausrichtet. Damit studiert Kirsten ihre
Leidenschaft und lässt sich nicht abschrecken von langen Studientagen und intensivem Lernen der ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen u.a. in den Fächern Physik und Technische Mechanik. Auf die Frage der Schüler, ob das Benutzen Künstlicher Intelligenz im Studium erlaubt ist, antwortet Kirsten: „KI ist nicht erlaubt und bei komplexen mathematischen Aufgaben ohnehin nicht hilfreich. Da hilft nur Lernen, um in den verschiedenen Prüfungsformaten zu bestehen."


Aus ihrer Studienerfahrung leitet Kirsten ihre Lebensweisheit ab: „Mit Leidenschaft, Kaffee und dem richtigen sozialem Umfeld ist auch ein stressiges Studium machbar.


Die Schule bedankt sich herzlich bei den ehemaligen Abiturientinnen für ihren Zeitaufwand und ihr offenes Feedback. Der Termin hat gezeigt, wie gewinnbringend der Austausch zwischen Jahrgängen ist: Er stärkt Orientierung und Selbstvertrauen,
macht Studien- und Berufsbilder greifbarer und unterstützt die aktuellen Abschlussklassen dabei, informierte Entscheidungen für ihren weiteren Weg zu treffen. Sonja Lorenz als ehemalige WiPo-Lehrerin der zwei Studentinnen fügt hinzu: „Ich habe mich unglaublich über diesen Besuch gefreut. Es ist motivierend zu sehen, wie unsere früheren Schülerinnen ihren Weg gehen – und ich wünsche mir sehr, dass auch unsere jetzigen Abiturientinnen und Abiturienten ihren persönlichen Berufsweg finden, sei es über ein (duales) Studium oder eine Ausbildung."

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